Deckenleuchten

DL33DL5DL48

Man kann die Deckenleuchten der 50er Jahre nach Funktionsbereichen und Typen unterscheiden. Während heute Leuchten meist multifunktional sind, wurden sie damals für bestimmte Räume und Funktionsbereiche konzipiert. Im Schlafzimmer hatte man eine Stabschale, in der Diele eine Deckenampel, über dem Küchentisch eine Leuchte mit Federzug und im Wohnzimmer eine Spinne, einen Kronleuchter oder ein Gehänge. Spinnen wurden entweder direkt unter der Decke angebracht oder an einem Stab. In den wiederhergestellten Altbauten hatte man nach wie vor Räume mit sehr hohen Decken. Dem entsprach der Markt mit modernen Leuchten an einem meist 1,20 m langen Stangenpendel. Bei kürzeren Stableuchten konnte man ein Verlängerungsstück ansetzen. In den niedrigen Neubauwohnungen hingegen saß die Spinne direkt an der Decke. Häufig hatte sie alternierend mit den Armen Schmuckelemente aus Metall oder Lochmetall. Natürlich musste auch die Spannweite der Leuchten der Größe des Zimmers angemessen sein. So empfahl sich bei einem großen Wohnzimmer ein mehrreihiger Kronleuchter.

 

Meist wurde Glas zur Verblendung von Deckenleuchten verwendet. Daneben gibt es  auch Schirme aus anderen Materialien. Besonders ausgefallen und modern erscheinen - selbst heute noch – mit Plexiglas verblendete Deckenleuchten. Dünne geraffte Folie aus Kunststoff wurde für die Schirme an Küchen- und Esstischleuchten verwendet. Diese Weichfolie wird oftmals nach einem der führenden Hersteller Acella genannt.

 

Ebenso vielfältig wie die Formtypen der Deckenleuchten ist die Zahl der Bezeichnungen: Kronleuchter, Hänge-Leuchtkrone, Deckenkrone, Deckenhängeleuchte, Deckenspinne, Spinnenkrone, Stableuchte, Schalen-Pendelleuchte, Pendelleuchte, Deckenampel und Gehänge.